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Saisonhöhepunkt Halbdistanz – Schlosstriathlon in Moritzburg

DSCN1389 Noch zweimal schlafen, dann ist es mal wieder soweit. Ein weiterer Beitrag aus der Kategorie “Mein erster…” kann geschrieben werden. Vorausgesetzt ich bestehe diese Prüfung. Die anspruchsvollste, der ich mich bisher gestellt habe. Eine Halbdistanz im Triathlon. 1,9 km Schwimmen, 95 km Radfahren, und zum Abschluss 21,1 km Laufen das werden die Aufgaben am kommenden Samstag in Moritzburg (Dresden) sein. Ich schätze dafür werde ich 5 1/2 Stunden unter Wettkampfbedingungen unterwegs sein. Im Vergleich dazu war ich bei meinem bisher längstem Wettkampf – meinem ersten Marathon, Dresden 2009 – gut 3 1/2 Stunden unterwegs. Das sind zwei Stunden weniger. Dafür sind Multisportwettkämpfe um ein Vielfaches kurzweiliger als ein Marathon.

Unbenannt-1 (2)Diesmal fühle ich mich sehr gut vorbereitet. Das Schwimmen werde ich überstehen, da bin ich mir ziemlich sicher. Obwohl meine erste Saison, fühle ich mich auf dem Rennrad schon  so wohl, dass es meiner liebsten Disziplin – dem Laufen – langsam den Platz streitig macht.

Als Vorbereitungswettkämpfe habe ich in diesem Jahr den Marathon in Mailand (42,2 km), den Geiseltal-Duathlon (6/22,5/3 km), das Einzelzeitfahren in Salzmünde (30,5 km) und den Bärentriathlon in Bernburg (Olympische Distanz, 1/40/10 km) bestritten. Für den Abschlusstest bin ich am vergangenem Samstag mit dem Rennrad von Halle nach Bitterfeld gefahren, um dort am Goitzschesee-Rundlauf (25 km) teilzunehmen. Alle absolvierten Wettkämpfe lassen hoffen.

Wenn alles passt, so wird der Saisonhöhepunkt Halbdistanz in Moritzburg ein großer Meilenstein für das Projekt “Langdistanz 2012”. Im nächsten Jahr will ich mich in Roth zum “Ironman” machen.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie es allein schon kribbelt diesen Beitrag zu Schreiben. Drückt mir die Daumen!

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Mein erster Olympischer Triathlon

IMG_1110_1 Eine ganz liebe Mitarbeiterin eines in Bernburg ansässigen Kunden machte mich wenige Tage vor dem Bärentriathlon in Bernburg auf die Veranstaltung aufmerksam. Eigentlich schon viel zu spät, denn die Veranstaltung war schon lange überbucht. Durch ihre Vermittlung gelang es Carsten und mir als “Laktatfreunde Mitteldeutschland” noch zwei der begehrten Startplätze zu ergattern (vielen Dank auch an Frau Taraba). Von Carsten, der hier im letzten Jahr seinen ersten Triathlon überhaupt absolviert hatte, wusste ich um das gehobene sportliche Niveau. Für mich sollte es mein erster “Olympischer” werden. Nicht ganz Olympisch wenn man ehrlich ist denn statt 1,5 km waren hier nur 1 km schwimmend in der Saale zu absolvieren.

IMG_1114_ Wir richteten also unsere Wechselzone her und zwängten uns bei 30°C in unseren Neoprenanzug. Mein erster Wettkampf im Neoprenanzug. Es ging mit einer Fähre saaleaufwärts. Wenige Minuten in sengender Sonne genügten. Schweiß rann aus allen Öffnungen des Neoprenanzuges. Eine Erlösung, als die Fähre endlich geöffnet wurde und wir ins Kühle nass entlassen wurden. Der Start sollte an einer bestimmten Markierung der Saale sein. Wie üblich hielt ich mich im hinteren Drittel des Feldes um dem großem Gedränge aus dem Weg zu gehen. Unterwegs erinnerte ich mich an die Worte von Carsten: Versuch in der Mitte der Saale zu schwimmen um die Strömung optimal zu nutzen. Das war eine gute Entscheidung, denn auf diesem Weg umschwamm ich das Gedränge am Ausstieg bei Leiter eins und konnte direkt bei Leiter zwei aussteigen.

Unbenannt-2__ In der Wechselzone saß Carsten – der mir im Wasser stets überlegen ist – schon bereit um seine Kompressionsstutzen überzustreifen. Durch einen sehr kurzen Wechsel, gelang es mir die Wechselzone einige Sekunden nach ihm zu verlassen. Auf dem ersten Radkilometer konnte ich an Carsten vorbeiziehen. Und von da an lief es sehr gut. Trotz der anfänglichen Unsicherheit was man über 40 km Rad geben kann und soll konnte ich bis zum Ende ordentlich Druck entwickeln. Nach gut der Hälfte der 40 km langen Radstrecke wurde ich von einem Kampfrichter wegen Blocking verwarnt. Der betroffene Athlet, der mich gerade überholen wollte klärte mich  freundlicherweise auf. Aha: Man muss also den  Gegner überholen lassen, wenn sein Vorderrad das Eigene überholt hat. Na gut. Meine durchschnittliche Radgeschwindigkeit betrug 35,4 km/h.

Auf der Laufstrecke war die Hitze dann für alle ein deutliches Handicap. Hier war mein einziges Ziel den Wettkampf möglichst schnell, ohne große Schmerzen “nach Hause” zu laufen. Während es unter den Topathleten einige hitzebedingte Ausfälle zu verzeichnen gab, gelang es mir die 10 km in gut 45 min durchzustehen. So wurde ich 40. von 103 Teilnehmern.

Die Erkenntnisse des Wettkampfes:

  • Regelkunde: Ich weiß jetzt was Blocking ist
  • Auf dem Rad kann ich auch 40 km ohne Leistungsverlust am Limit fahren
  • Ich bin wahrscheinlich ein Hitzeläufer :)

Meine GPS-Daten:

Bärentriathlon – 40 km Rad
Bärentriathlon – 10 km Lauf

 

 

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2011 – Neues Jahr, neue Herausforderungen

Der Kater des Jahreswechsels ist überstanden. Die unzähligen Sünden der letzten Wochen ziehen an meinen Körper. Die ersten Laufkilometer im neuen Jahr sind wieder einmal nicht einfach. Die Gravitation ist nicht mein Kumpel. Der Zustand der Laufstrecken ebenfalls nicht. Meine Marathonpace von 4:30 min/km (Prag 2010) ist momentan so weit weg wie der Sommer. Und doch weiß ich, dass ich in wenigen Wochen wieder topfit bin. Die Auszeit zum Jahreswechsel ist auch nötig um sich zu erholen, sich auf neue Belastungen vorzubereiten. Vor allem mental. Es stehen viele spannende Herausforderungen an 2011.

Zunächst einmal werde ich in wenigen Tagen mit dem Training für den ersten Marathon 2011 in Mailand beginnen. Das wird bestimmt ein großer Spaß, denn neben den Debütanten Carsten und meinem Bruder Felix wird auch Matthias wieder um eine neue Bestzeit kämpfen. Weiterhin sind einige Kollegen als "Touristen" mit von der Party. Weitere Teilnehmer erwünscht.

Im Juni werde ich meine erste Halbdistanz im Triathlon in Angriff nehmen. Dafür werden ich gemeinsam mit Carsten in Moritzburg an den Start gehen. Jens, mit dem ich nach dem letzten Mitteldeutschen Marathon das Zielbier genießen konnte wird sich hier der großen Herausforderung, der Langdistanz, stellen. Ich drücke ihm die Daumen, dass er als Eisenmann daraus hervorgeht.

Im Oktober solle ein weiterer Marathon folgen. Hier ist momentan Mallorca der Favorit. Den Lauf könnte man gut mit einem Sommerurlaub verbinden.

Die passende Motivation für die harte Vorbereitung habe ich bei YouTube gefunden. Vor allem für Firsttimer interessant. The Spirit of Marathon:

Ich als Wiederholungstäter weiß ja schon, dass es vor Allem weh tut :)

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Das Sportjahr 2010…

mdm2010 …neigt sich langsam dem Ende entgegen. Es hat für mich viele schöne Erlebnisse und Bestzeiten gebracht. Zeit für ein kleines Resümee: Im  März der erste Lauf der Saison und meine Bestzeit über 10 km (0:39:55).

Im Mai konnte ich nach großer Vorfreude meine Marathon-Zeit in Prag auf 3:10:08 verbessern. Im Juni hatte ich meinen bisher schnellsten Lauf über 15 km bei der Heidelaufserie (1:00:27). Im September dann der lang ersehnte Marathon in Halle (3:14:54). Zwar keine Bestzeit, aber ich hatte mich besonders darauf gefreut in meiner Heimatstadt einen Marathon zu Laufen – insgesamt mein Dritter.

Weiterhin habe ich in diesem Jahr auch mein Interesse an anderen Sportarten entdeckt. Im April habe ich meinen ersten Duathlon absolviert. Und im Juli schließlich meinen ersten Triathlon in Roßbach. Ein weiterer folgte im August in Löderburg.

DSC_0294_kl Im September ging es in die Berge zur Transalp mit dem Mountainbike. Dort hatten wir sechs knallharte Etappen vom Tegernsee zum Gardasee auf denen wir aber überwältigende Eindrücke sammeln konnten (Matthias hat sehr ausführliche Beiträge).

Eines fehlt mir in diesem Jahr noch: Eine Halbmarathonbestzeit. Beim einzigen Lauf über die halbe Distanz in diesem Jahr in Bayern bin ich bis auf sieben Sekunden auf meine Bestzeit vom MDM 2009 in Halle (1:26:51) herangekommen. Mal sehen, ob meine Form für einen weitere Bestzeit über diese Distanz reicht. Auf jeden Fall werde ich am Sonntag beim Geiseltalseelauf in Braunsbedra starten und natürlich mein Bestes geben. Aber soweit ich mich an das letzte Jahr erinnern kann war die Strecke leicht hügelig.

2010-08-28-10 Pläne für das nächste Jahr habe ich auch schon: Der erste Saisonhöhepunkt wird der Mailand-Marathon am 10. April 2011. Mein Bruder der mittlerweile ebenfalls vom Fußballer zum Läufer “aufgestiegen” ist wird in Mailand sein Marathondebüt geben. Darauf freue ich mich ganz besonders. Von seiner erstaunlich guten Form konnte ich mich während einer 28 km Trainingseinheit am Süßen See überzeugen.

Auch der Triathlon – also besonders auch Radfahren und Schwimmen – werden im nächsten Jahr eine große Rolle spielen. Mein Fernziel: Ich möchte mich einmal Ironman nennen können. Ein weiter Weg. Aber auch der weiteste Weg beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt.

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Gaensefurther Schlossbrunnen Triathlon

2010-08-28-3_kl

Bei durchwachsenem Wetter stand am Samstag der zweite Triathlon in diesem Jahr in Löderburg (bei Staßfurt) an. Ich war wieder gemeinsam mit Carsten unterwegs und diesmal hatten wir kräftig Unterstützung dabei.

Anders als bei meinem Debüt, hatten wir beide diesmal unsere Ausrüstung beisammen und auch genügend Zeit für die Vorbereitungen. Auch die Wettkampfbesprechung. Wie eingangs erwähnt war das Wetter durchwachsen und es gingen hin und wieder kurze Regenschauer nieder. Das hat mich aber gar nicht beeinträchtigt. Start war pünktlich 13:00 Uhr.

Da kommenden Sonntag der nächste Marathon in Halle stattfindet, hatte ich den Trainingsfokus auf dem Laufen und auf der Ausdauer.

2010-08-28-4_klTrotzdem bin ich in der Vorbereitung viele Kompromisse eingegangen. Vor Allem Schwimmtraining kam ziemlich kurz. Also habe ich mich wieder Am Rand aufgestellt, um dem großen Gedränge aus dem Weg zu gehen. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass es diesmal im Wasser ziemlich rau zuging. Speziell an der ersten Boje war Überlebenskampf angesagt.

Mein Eindruck wurde auch durch Carstens Erlebnisse bestätigt. Er musste schwer einstecken, so dass wir – obwohl er der deutlich bessere Schwimmer ist – gemeinsam aus dem Wasser kamen (10:54 min, 69. Platz von 139).

2010-08-28-6_kl Auf dem Rad hatten diesmal alle schwer zu kämpfen. Zum nicht ganz so einfachen Höhenprofil kam heftiger Gegenwind. Hier konnte ich mich diesmal sehr gut verausgaben. Ich kann mich nicht erinnern auf dem Rad schon einmal knapp 170 bpm Durchschnittspuls erreicht zu haben. Für die 24 km benötigte ich gut 47:00 min.

Auf der Laufstrecke konnte ich diesmal keine Topleistung abliefern. Dennoch kann ich mit 4:09 min/km leben.

Nun nach meiner zweiten erfolgreichen Teilnahme an einem Triathlon weiß ich nun, dass ich im nächsten Jahr den Fokus auf diese Sportart legen werde. Jetzt muss ich mich nur noch um vernünftige Ausrüstung kümmern. Das wird teuer…

Apropos teuer: Die Stargebühr am Samstag betrug nicht mehr als 5,- EUR. Dafür gabs sogar ein Finisher T-Shirt. Unschlagbar.

Die Daten vom Garmin Forerunner 310XT:

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Mein erster Triathlon

Und wieder mal hab ich mir einen neuen Stempel für mein „Dinge-die-ich-einmal-im-Leben-machen-muss-Buch“ abgeholt. Um es vorweg zu nehmen: Beim Triathlon wird es wohl – wie beim Marathon – keine einmalige Geschichte bleiben. Das ist etwas für mich, das macht mir Spaß. Beim Laufen schaffe ich es sowohl bei langen Läufen (>30 km), als auch bei Tempoläufen, nicht meine Muskulatur stark zu fordern. Der Flaschenhals ist die Herzfrequenz. Beim Triathlon sieht das anders aus. Jeder der schon mal an einem Triathlon oder Duathlon teilgenommen hat, weiß was ich meine. Nach einer anständigen Radbelastung auf die Laufstrecke zu gehen fühlt sich an wie… ja wie eigentlich? Als ob man auf Eiern läuft und einen 30 kg Rucksack auf dem Rücken hat. Man braucht schon zwei Kilometer um seinen Rhythmus zu finden. Zusammen mit dem Schwimmen als Anfangsdisziplin – vor dem wohl jeder Läufer Respekt hat – ergibt sich eine sehr komplexe, technisch anspruchsvolle Belastung. Eine ganz neue Herausforderung.

So einen Jedermann-Triathlon kann man gerne mit einem Halbmarathon vergleichen. Nur ist der Multisportwettbewerb viel abwechslungsreicher und damit spannender. Natürlich fällt mir als Läufer das Schwimmen nicht zu, aber dadurch ist das Verbesserungspotential groß. Während der Marathon sehr einseitige Anforderungen an den Körper stellt, ist beim Triathlon eine sehr umfangreiche Vorbereitung nötig. Durch das Schwimmen wird auch der Oberkörper gefordert und der Marathonläufer spürt Muskelgruppen, die er vorher nicht zu haben glaubte ;)

Der Wettkampf

2010_gtt_radfahren Gemeinsam mit Carsten machte ich mich auf den Weg nach Roßbach zum 6. Geiseltal-Hasse-See-Triathlon, meinem erster Triathlon. Alles begann bescheiden. Beim Durchgehen der Dinge die bei den beiden Wechseln zu beachten sind realisierte ich, dass ich meinen Fahrradhelm gar nicht dabei hatte. Ohne Helm kein Start. Also fix angemeldet und ab nach Hause den Helm holen. Das hat mich genau die Zeit gekostet die für mich als Newbie-Puffer eingeplant war. Ganz knapp zur Wettkampfbesprechung waren wir zurück. Während ich planlos meine Utensilien in der Wechselzone bereitlegte, sprach im Hintergrund jemand die wichtigen Wettkampfbestimmungen ins Mikrofon. Als sich die ganze Herde dann runter Richtung Wasser begab, fühlte ich mich plötzlich furchtbar schlecht vorbereitet. Von der Mikrofonansage hatte ich so gut wie nichts mitbekommen. Und sowas habe ich doch noch nie gemacht. Ich versuchte auf dem Weg zu Start noch schnell Carsten einige Informationen zu entlocken. Doch seltsamerweise war der so kurz vor dem Start nicht besonders gesprächswillig. Und überhaupt hatte ich ja die letzten Wochen ganz schlecht trainiert. Eigentlich so gut wie gar nicht. Zu spät. Carsten reihte sich zwischen den Athleten in Wettkampfanzügen im Zentrum ein. In meiner Unsicherheit ging ich raus zu den anderen Jedermännern in Badehose.

Nach dem Start begann ich mit Freistil, wusste aber, dass das nicht lange reicht. Aus den wenigen Schwimmeinheiten wusste ich, dass mein Brustschwimmen mich mindesten so schnell voranbringt wie mein Kraulen und viel weiter noch dazu. Und siehe da, ich konnte durch Brustschwimmen nicht wenige in Wettkampfanzügen kraulende Mitbewerber hinter mir lassen. Als es Richtung Ufer ging war überraschenderweise hinter mir noch reges Treiben und ich glaubte Carsten aus dem Wasser steigen zu sehen. Und tatsächlich als ich in die Wechselzone kam, bereitete er sich noch auf das Radfahren vor. Hier habe ich natürlich etwas Zeit verloren: Füße abtrocknen, Socken an, Brustgurt um, Hose, Laufschuhe an und das Laufshirt über den nassen Rücken gezogen. Mit Helm und Radbrille ging es dann auf die 30 Kilometer-Radstrecke.

2010_gtt_laufen Ab jetzt machte ich mir keine Sorgen mehr, denn das Schwimmen lag hinter mir und einen Duathlon hatte ich schon absolviert. Einzig Gel hatte ich nicht dabei, dafür aber ein großzügig gemischtes Kohlenhydratgetränk in der Flasche. Ich war – wie beim Duathlon – wieder mit meinem Crossbike an den Start gegangen. Bewährt hat sich aber der Triathlonaufsatz, den mir Thomas mitgegeben hatte. Danke. So konnte ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich steigern. Wenn es rollt, dann rollt es. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass ich auf dem Rad meine Position gehalten habe. Anfangs zogen noch ein paar schwächere Schwimmer vorbei, aber später konnte ich wieder einige Plätze gutmachen. Nach zwei Runden ging es wieder in den Wechselgarten: Fahrrad abgestellt und Helm gegen Laufmütze getauscht und auf zur letzten Disziplin.

Ich weiß, dass viele Jedermänner das Laufen… – sagen wir mal nicht mögen. Das ist bei mir natürlich anders. Ich bin Läufer und ich freue mich darauf. Auch weil ich weiß, dass so Mancher der sich jetzt noch in Schlagdistanz befindet das Laufen nicht mag. Und auch wenn es in den Oberschenkeln brannte, gelang es mir auf den 6,5 km noch mich um so manchen Platz zu verbessern. Und ich hielt auch Ausschau nach Carsten. Vergebens. Carsten überquerte 1:04 min vor mir die erlösende Ziellinie. Am Ende wurde ich 20. von 66 Startern in der Jedermann-Klasse.

Carsten und ich wir lagen nah beieinander und im nächsten Jahr werden wir hoffentlich viele gemeinsame Wettkämpfe in dieser wunderbaren Sportart austragen. Vielleicht lässt sich Matthias ja auch mal hinreißen.

Die Daten vom Garmin Forerunner 310XT:

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