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Halbmarathon in Rheinfelden

DSCN1317-(2)_ Im Rahmen eines Kurzurlaubes bei der Familie meines Bruders Felix in Solothurn in der Schweiz habe ich am Sonntag einen ersten Halbmarathon an der Deutsch-Schweizer-Grenze bestritten. Gemeinsam mit Felix habe ich mich also Sonntag morgen von Solothurn auf ins ca. 60 km entfernte Rheinfelden gemacht.

Nachdem wir das Startgeld schon bezahlt hatten, wären wir um ein Haar beide nicht gestartet. Während mich beim Einlaufen die linke Hüfte quälte, wurde Felix kurz vorm Startschuss schwarz vor Augen. Während er sich wenige Minuten vor Toresschluss noch für einen Schluck Wasser zum Auto aufmachte. Begab ich mich zum Start und entschied: “Wenn ich schon mal da bin, dann laufe ich soweit es geht”. Wenige Sekunden bevor es losging war auch Felix wieder bei mir. Wir reihten uns bei strahlendem Sonnenschein ins Feld ein und gingen bei moderatem Tempo am Ende des Feldes auf die Strecke. Bis Kilometer 10 steigerten wir in stillschweigendem Einvernehmen kontinuierlich unser Tempo.

Unbenannt-1__ Danach versuchten wir so gut es ging unser Tempo zu halten. Ab Kilometer fünf war meine Hüfte glücklicherweise schmerzfrei. Soweit ich mich erinnere wurden wir selbst aufgrund unserer Ausgangsposition gar nicht überholt. Was auch nicht zu erwarten war: Wir blieben bis zum letzten Kilometer zusammen und Felix konnte so seine Bestzeit auf 1:32:02 verbessern. Für mich standen am Ende 1:31:55 zu Buche. Aufgrund der Rennradetappe über den Solothurner Balmberg und dem kleinen Gelage am Vorabend bin ich sehr zufrieden mit der Zeit – auch wenn ich schon schneller war.

Ein Wort noch zur Veranstaltung

Der Lauf war sehr gut organisiert. Alle Offiziellen waren sehr freundlich und stets auskunftsbereit. Die Strecke umfasste zwei kleine und anschließend zwei große Runden auf flachem asphaltiertem Untergrund. Wie mir bereits früher aufgefallen ist herrscht bei Läufen dieser Teilnehmerzahl eine sehr hohe Leistungsdichte.

Meine GPS-Daten:

Rheinfelden Halbmarathon (1:31:55)

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Das Sportjahr 2010 – Nachtrag

gtsl_2010_kl Zweimal habe ich seit meiner Zusammenfassung des abgelaufenen Sportjahres noch eine Platzierung erreicht. Beim Geiseltalseelauf über die Halbmarathondistanz konnte ich zwar nicht mit der Bestzeit aufwarten mit der ich vorher geliebäugelt hatte, doch konnte ich meine Zeit aus dem Vorjahr um über drei Minuten verbessern. So landete ich mit einer Zeit von 1:29:09 wieder auf dem zweiten Rang in meiner Altersklasse und wurde nach 2009 zum zweiten Mal in Braunsbedra aufs Treppchen gerufen.

dls2010 Dieses Gefühl kann ich zur Siegerehrung der Heidelaufserie 2010 leider nicht auskosten. Obwohl ich völlig überraschend die Serie in meiner Altersklasse gewann, werde ich zum Abschlusslauf mit anschließender Auswertung am Silvestertag nicht anwesend sein. Ich werde den Jahreswechsel in der Schweiz verbringen. Bei den sechs Läufen der Serie war ich zwar nicht der schnellste Läufer der Altersklasse M30, doch waren die besseren Läufer nicht bei jedem Lauf anwesend. Auch ich habe einen Lauf verpasst während ich in den Alpen war, doch von denen, die maximal fünf Wertungsläufe absolvierten, habe ich dann tatsächlich die meisten Punkte erreicht. Darauf bin ich schon ziemlich stolz. Ich hoffe Matthias bringt mir meine Urkunde und meine Trophäe mit :)

 

Meine Ergebnisse der halleschen Heidelaufserie 2010:

14.03. 173. Heidelauf 10 km 0:50:28
16.05. 175. Heidelauf 10 km 0:41:18
13.06. 176. Heidelauf 15 km 1:00:27
10.10. 173. Heidelauf 15 km 1:03:02
07.11. 178. Heidelauf 15 km 1:01:38

Meine GPS-Daten:

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Das Sportjahr 2010…

mdm2010 …neigt sich langsam dem Ende entgegen. Es hat für mich viele schöne Erlebnisse und Bestzeiten gebracht. Zeit für ein kleines Resümee: Im  März der erste Lauf der Saison und meine Bestzeit über 10 km (0:39:55).

Im Mai konnte ich nach großer Vorfreude meine Marathon-Zeit in Prag auf 3:10:08 verbessern. Im Juni hatte ich meinen bisher schnellsten Lauf über 15 km bei der Heidelaufserie (1:00:27). Im September dann der lang ersehnte Marathon in Halle (3:14:54). Zwar keine Bestzeit, aber ich hatte mich besonders darauf gefreut in meiner Heimatstadt einen Marathon zu Laufen – insgesamt mein Dritter.

Weiterhin habe ich in diesem Jahr auch mein Interesse an anderen Sportarten entdeckt. Im April habe ich meinen ersten Duathlon absolviert. Und im Juli schließlich meinen ersten Triathlon in Roßbach. Ein weiterer folgte im August in Löderburg.

DSC_0294_kl Im September ging es in die Berge zur Transalp mit dem Mountainbike. Dort hatten wir sechs knallharte Etappen vom Tegernsee zum Gardasee auf denen wir aber überwältigende Eindrücke sammeln konnten (Matthias hat sehr ausführliche Beiträge).

Eines fehlt mir in diesem Jahr noch: Eine Halbmarathonbestzeit. Beim einzigen Lauf über die halbe Distanz in diesem Jahr in Bayern bin ich bis auf sieben Sekunden auf meine Bestzeit vom MDM 2009 in Halle (1:26:51) herangekommen. Mal sehen, ob meine Form für einen weitere Bestzeit über diese Distanz reicht. Auf jeden Fall werde ich am Sonntag beim Geiseltalseelauf in Braunsbedra starten und natürlich mein Bestes geben. Aber soweit ich mich an das letzte Jahr erinnern kann war die Strecke leicht hügelig.

2010-08-28-10 Pläne für das nächste Jahr habe ich auch schon: Der erste Saisonhöhepunkt wird der Mailand-Marathon am 10. April 2011. Mein Bruder der mittlerweile ebenfalls vom Fußballer zum Läufer “aufgestiegen” ist wird in Mailand sein Marathondebüt geben. Darauf freue ich mich ganz besonders. Von seiner erstaunlich guten Form konnte ich mich während einer 28 km Trainingseinheit am Süßen See überzeugen.

Auch der Triathlon – also besonders auch Radfahren und Schwimmen – werden im nächsten Jahr eine große Rolle spielen. Mein Fernziel: Ich möchte mich einmal Ironman nennen können. Ein weiter Weg. Aber auch der weiteste Weg beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt.

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Marathonvorbereitung beim Scheßlitzer Osterlauf

Zur idealen Marathonvorbereitung galt es ein Halbmarathonwettkampf fünf Wochen vor dem Wettkampf zu absolvieren, genau zu Ostern. Da an diesem Wochenende die Laufwettbewerbe spärlich gesät waren, nahmen wir die Fahrt nach Scheßlitz (zwischen Bayreuth und Bamberg) gern auf uns, unser Ziel Prag im Auge. Also ging es am Ostermontag (05.04.2010) zum Halbmarathon nach Oberfranken.

Der Scheßlitzer Osterlauf ist auch einer von den kleinen Läufen, wenn auch mit sehr hoher Leistungsdichte. Im Lauf wurde der Oberfränkische Meister ermittelt. Es galt vier Runden von ca. 5km Länge zu absolvieren. Das bis Training lief gut, also ging ich mit einem sehr ambitionierten Tempo in die ersten Kilometer. Die ersten sieben Kilometer absolvierte ich mit einer Pace von deutlich unter 4:00 min/km. Ab Kilometer acht bekam ich dann die Quittung. Mein Magen zog sich zusammen und fühlte sich an, als hätte ich eine schwere Eisenkugel geschluckt. Erstmals hatte ich bei einem Wettkampf das Gefühl vielleicht aufgeben zu müssen, so sehr plagten mich die Schmerzen. Klingt zwar pradox, aber das war eine wichtige Erfahrung für die ich sehr dankbar bin. Ich musste das Tempo also stark reduzieren. Nach ca. drei Kilometern löste sich die Eisenkugel und ich konnte das Tempo wieder etwas forcieren. Trotz der Probleme lag meine Zehn-Kilometer-Zwischenzeit noch unter der vom Eilenburger Zehn-Kilometer-Wettkampf. Am Ende kämpfte ich noch für eine neue Bestzeit um die letzten Sekunden. Ich stoppte meine Uhr bei 1:26:57, also knapp über meiner Bestzeit vom MDM 2009.

Im Hinblick auf den Marathon bin ich auch ohne Bestleistung sehr zufrieden. Diese Zeit aus dem regulären Training heraus, zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung macht Mut. Ich fühle mich gut auf Prag vorbereitet.

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Noch zwei Tage bis zum 8. Mitteldeutschen Marathon

Die letzten Kilometer sind gelaufen, ab jetzt geht nichts mehr. Ich habe am Montag noch einmal eine schnelle 10 km Einheit absolviert (ca. 43 min) und am Freitag eine lockere Einheit mit 6 X 400 m im Wettkampftempo. Ich fühle mich gut vorbereitet und sehe dem Halbmarathon in freudiger Erwartung entgegen. Den Vorhersagen nach spielt auch das Wetter mit. Die msu solutions (http://www.msu-solutions.de/) wird am Sonntag mit insgesamt fünf Startern ins Rennen gehen: Matthias (http://matthias-kramer.blogspot.com/), Karsten, Kathi, Bodo und ich. Allen Startern wünsche ich ein gutes Rennen.

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