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Powerman Zofingen – Eine anspruchsvolle Duathlon Langdistanz

Jeder der regelmäßig für lange Wettkämpfe – wie etwa Marathon – trainiert kennt das. Wenn der Wettkampf überstanden ist, sich Körper und Geist von den Strapazen erholt haben, dann kommt die große Leere: Was mache ich jetzt? Das Training und die Planung der vergangenen Wochen war auf den letzten Wettkampf ausgerichtet. Es werden Ressourcen frei. Diese wollen wieder eingesetzt werden. Das heißt: Ein neuer Wettkampf muss her! Etwas das Dich wieder von neuem fordert. Etwas woran Du weiter wachsen kann.

Genau so ging es mir nach dem Finish meiner Mitteldistanz im Triathlon in Moritzburg. Ich brauchte eine neue Aufgabe. Mein Bruder – mittlerweile in der Schweiz – brachte mich auf den Powerman Zofingen. Der Gedanke an einen Duathlon reizte mich, denn meine Schwäche ist das Schwimmen. Im April konnte ich beim Geiseltal-Duathlon trotz Sturz den sechsten Rang bei den Jedermännern belegen.

Bei den Duathlon-Weltmeisterschaften in Zofingen gibt es zwei Distanzen: Short Distance und Long Distance. Gemeinsam mit meinem Bruder Felix wägte ich die Teilnahme an der Short Distance, also der Kurzdistanz ab. 10 km Laufen, dann 50 km Radfahren und abschließend ein 5 km Lauf. Wir entschieden etwas überschwänglich, dass uns eine Kurzdistanz zu kurz ist. Also haben wir uns eben für die Langdistanz angemeldet. Was das bedeuten würde, darüber haben wir erstmal wenig nachgedacht.

Die Langdistanz beim Powerman Zofingen wird für uns hart, wie mir in den vergangenen Wochen klar wurde. Sehr hart. Langdistanz  bedeutet 10 km Laufen, anschließend 150 km Radfahren, und zum Abschluss ein 30 km Lauf. Das allein ist schon eine schwer einzuschätzene Herausforderung. Aber dazu kommt – wie ich nach und nach herausfand, dass sowohl Lauf- als auch Radstrecke des Powerman sehr profiliert sind. Die Radstrecke etwa besteht aus einer 50 km Runde, die es dreimal zu absolvieren gilt. Auf jeder dieser Runden sind ca. 650 Höhenmeter zu bewältigen. Insgesamt kommt man also auf knapp 2000 Höhenmeter per Velo. Beim Laufen hat man auf den ersten 10 km ca. 260 Höhenmeter und auf den abschließenden 30 km ca. 750 Höhenmeter vor der Brust. Eine echte Challenge also.

Vermutlich werde ich für diesen Wettkampf über 9 Stunden unterwegs sein. Das bedeutet 9 Stunden Ernährung aus Flaschen und Tütchen. Eine neue Dimension also für mich.

In zwei Wochen ist es soweit. Die wichtigsten Trainingseinheiten sind absolviert. Ich fühle mich bereit. Wenn ich diese Prüfung bestehe, wird das ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Langdistanz-Finish im Juli des kommenden Jahres. Wenn nicht… das ist keine Option.

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Saisonhöhepunkt Halbdistanz – Schlosstriathlon in Moritzburg

DSCN1389 Noch zweimal schlafen, dann ist es mal wieder soweit. Ein weiterer Beitrag aus der Kategorie “Mein erster…” kann geschrieben werden. Vorausgesetzt ich bestehe diese Prüfung. Die anspruchsvollste, der ich mich bisher gestellt habe. Eine Halbdistanz im Triathlon. 1,9 km Schwimmen, 95 km Radfahren, und zum Abschluss 21,1 km Laufen das werden die Aufgaben am kommenden Samstag in Moritzburg (Dresden) sein. Ich schätze dafür werde ich 5 1/2 Stunden unter Wettkampfbedingungen unterwegs sein. Im Vergleich dazu war ich bei meinem bisher längstem Wettkampf – meinem ersten Marathon, Dresden 2009 – gut 3 1/2 Stunden unterwegs. Das sind zwei Stunden weniger. Dafür sind Multisportwettkämpfe um ein Vielfaches kurzweiliger als ein Marathon.

Unbenannt-1 (2)Diesmal fühle ich mich sehr gut vorbereitet. Das Schwimmen werde ich überstehen, da bin ich mir ziemlich sicher. Obwohl meine erste Saison, fühle ich mich auf dem Rennrad schon  so wohl, dass es meiner liebsten Disziplin – dem Laufen – langsam den Platz streitig macht.

Als Vorbereitungswettkämpfe habe ich in diesem Jahr den Marathon in Mailand (42,2 km), den Geiseltal-Duathlon (6/22,5/3 km), das Einzelzeitfahren in Salzmünde (30,5 km) und den Bärentriathlon in Bernburg (Olympische Distanz, 1/40/10 km) bestritten. Für den Abschlusstest bin ich am vergangenem Samstag mit dem Rennrad von Halle nach Bitterfeld gefahren, um dort am Goitzschesee-Rundlauf (25 km) teilzunehmen. Alle absolvierten Wettkämpfe lassen hoffen.

Wenn alles passt, so wird der Saisonhöhepunkt Halbdistanz in Moritzburg ein großer Meilenstein für das Projekt “Langdistanz 2012”. Im nächsten Jahr will ich mich in Roth zum “Ironman” machen.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie es allein schon kribbelt diesen Beitrag zu Schreiben. Drückt mir die Daumen!

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Mein erster Olympischer Triathlon

IMG_1110_1 Eine ganz liebe Mitarbeiterin eines in Bernburg ansässigen Kunden machte mich wenige Tage vor dem Bärentriathlon in Bernburg auf die Veranstaltung aufmerksam. Eigentlich schon viel zu spät, denn die Veranstaltung war schon lange überbucht. Durch ihre Vermittlung gelang es Carsten und mir als “Laktatfreunde Mitteldeutschland” noch zwei der begehrten Startplätze zu ergattern (vielen Dank auch an Frau Taraba). Von Carsten, der hier im letzten Jahr seinen ersten Triathlon überhaupt absolviert hatte, wusste ich um das gehobene sportliche Niveau. Für mich sollte es mein erster “Olympischer” werden. Nicht ganz Olympisch wenn man ehrlich ist denn statt 1,5 km waren hier nur 1 km schwimmend in der Saale zu absolvieren.

IMG_1114_ Wir richteten also unsere Wechselzone her und zwängten uns bei 30°C in unseren Neoprenanzug. Mein erster Wettkampf im Neoprenanzug. Es ging mit einer Fähre saaleaufwärts. Wenige Minuten in sengender Sonne genügten. Schweiß rann aus allen Öffnungen des Neoprenanzuges. Eine Erlösung, als die Fähre endlich geöffnet wurde und wir ins Kühle nass entlassen wurden. Der Start sollte an einer bestimmten Markierung der Saale sein. Wie üblich hielt ich mich im hinteren Drittel des Feldes um dem großem Gedränge aus dem Weg zu gehen. Unterwegs erinnerte ich mich an die Worte von Carsten: Versuch in der Mitte der Saale zu schwimmen um die Strömung optimal zu nutzen. Das war eine gute Entscheidung, denn auf diesem Weg umschwamm ich das Gedränge am Ausstieg bei Leiter eins und konnte direkt bei Leiter zwei aussteigen.

Unbenannt-2__ In der Wechselzone saß Carsten – der mir im Wasser stets überlegen ist – schon bereit um seine Kompressionsstutzen überzustreifen. Durch einen sehr kurzen Wechsel, gelang es mir die Wechselzone einige Sekunden nach ihm zu verlassen. Auf dem ersten Radkilometer konnte ich an Carsten vorbeiziehen. Und von da an lief es sehr gut. Trotz der anfänglichen Unsicherheit was man über 40 km Rad geben kann und soll konnte ich bis zum Ende ordentlich Druck entwickeln. Nach gut der Hälfte der 40 km langen Radstrecke wurde ich von einem Kampfrichter wegen Blocking verwarnt. Der betroffene Athlet, der mich gerade überholen wollte klärte mich  freundlicherweise auf. Aha: Man muss also den  Gegner überholen lassen, wenn sein Vorderrad das Eigene überholt hat. Na gut. Meine durchschnittliche Radgeschwindigkeit betrug 35,4 km/h.

Auf der Laufstrecke war die Hitze dann für alle ein deutliches Handicap. Hier war mein einziges Ziel den Wettkampf möglichst schnell, ohne große Schmerzen “nach Hause” zu laufen. Während es unter den Topathleten einige hitzebedingte Ausfälle zu verzeichnen gab, gelang es mir die 10 km in gut 45 min durchzustehen. So wurde ich 40. von 103 Teilnehmern.

Die Erkenntnisse des Wettkampfes:

  • Regelkunde: Ich weiß jetzt was Blocking ist
  • Auf dem Rad kann ich auch 40 km ohne Leistungsverlust am Limit fahren
  • Ich bin wahrscheinlich ein Hitzeläufer :)

Meine GPS-Daten:

Bärentriathlon – 40 km Rad
Bärentriathlon – 10 km Lauf

 

 

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Der Kampf gegen die Uhr – Einzelzeitfahren in Salzmünde

Unbenannt-1 Nach dem ich mich in den letzten Wochen auf dem Rad zunehmend wohl fühle wollte ich mich dieser Disziplin etwas intensiver widmen. Stephan und Carsten waren bereits in beim “Sparkassen Neuseen Classics – Rund um die Braunkohle” gestartet. Nach ihren Erfahrungen dort und meinen Sturzerfahrungen vom Geiseltal-Duathlon entschied ich mich vorerst gegen einen Start bei einem reinen Radrennen. Das Einzelzeitfahren in Salzmünde dagegen interessierte mich sehr.

Unbenannt-3 Und so starteten Stephan, Matthias, Carsten und ich beim “Kampf gegen die Uhr”. Vor Ort mischten wir uns unter die Sportfreunde der “SG Elbe Saale” und warteten auf unseren Start. Beim Einzelzeitfahren starten die Fahrer alle 30 Sekunden von einer Rampe, wie man es von den Zeitfahren der Tour de France kennt. Da ich weder bei einem Einzelzeitfahren, geschweige denn von einer Rampe gestartet bin hatte ich die ganze Zeit nur den Start im Kopf: Lenker festhalten, rollen lassen und auf der Straße dann Vollgas. Nach dem der Start mit viel Adrenalin gelang, fand ich mich im Rennen und mir wurde bewusst, dass ich mir über alles was nach dem Verlassen der Rampe geschehen sollte gar keine Gedanken gemacht hatte. Also erst einmal Tempo machen.

Auf dem Weg von Salzmünde nach Friedeburg – meiner Trainingsstrecke – hatte ich mit starkem Wind zu kämpfen und tröstete mich damit, dass ich es nach dem Wendepunkt in Friedeburg dafür leichter haben müsste. Doch das war ein Irrtum der Wind schien von überall zu kommen. Vor Allem aber von vorn! Auf dem Rückweg schwanden meine Kräfte bereits. Plötzlich schien es ein Segen zu sein in den einzigen Anstieg des Rennens zu fahren, den Fienstedter Berg.

Unbenannt-2 Und richtig, der Wind war weg. Aber auch mein Tempo. Als ich beim Blick auf meinen Forerunner  19 km/h ablesen musste dachte ich: In jedem Training fahr’ ich hier schneller hoch. Doch am Wendepunkt erkannte ich, dass Matthias sich noch in Schlagdistanz befand. Nach dem ich auf den ersten Kilometern einige Fahrer hinter mir lassen konnte, war im zweiten Drittel weit und breit niemand zu sehen. Also nahm ich mir vor noch so viel wie möglich Boden gut zu machen. Und tatsächlich gelang es mir Matthias wenige Kilometer vor dem Ziel zu überholen. Meine offizielle Zeit wurde auf 50:06 min festgesetzt was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36,36 km/h entspricht. Schade, die 50:00 min hätte ich gern unterboten. Vielleicht wäre es ohne die Jugendweihefeier meines Neffen Dustin am Vorabend einfacher gegangen :)

Am meisten hat mich Jens Stör von der “SG Elbe Saale” beeindruckt, der eine 48:12 min erreichte. Alles in Allem eine tolle Erfahrung.

Meine GPS-Daten:

30,5 km, Einzelzeitfahren in Salzmünde

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Geiseltal-Duathlon in Braunsbedra

2011.05.08-9 In 2010 hatte ich hier nur aus Spaß meinen ersten Multisportwettkampf absolviert, damals noch mit meinem Crossbike. Doch sofort war klar: Das ist etwas für mich! Also war ich dieses Jahr wieder am Start. Diesmal mit einem echten Rennrad und ordentlich Motivation.

Carsten, Stephan, Matthias und ich gingen als “Laktatfreunde Mitteldeutschland” auf die 6 km Laufstrecke, 22,5 km Rad und anschließend wieder auf einen 2,5 km Lauf. Carsten und Stephan entschieden sich für die taktische Variante, das Pedalsystem gegen Schlaufen zu tauschen, um auch die Radstrecke in Laufschuhen absolvieren zu können. Ich hingegen wollte mein Material und die Wechsel im Hinblick auf die Halbdistanz in Moritzburg testen. Zudem galt es ein Gefühl für die Tempogestaltung auf der Radstrecke und den Wechsel zum Laufen zu bekommen.

Unbenannt-3 Bei strahlendem Sonnenschein versuchte ich mich nach dem Startschuss an Stephan zu hängen, da ich mich in der Vorbereitung von seiner guten Laufform überzeugen konnte. Doch nach den zwei zu absolvierenden Stadionrunden musste ich ihn langsam ziehen lassen. In der Wechselzone hatte er den erwähnten taktischen Vorteil, aber es gelang mir ihn nach wenigen Kilometern auf dem Rad mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss zu überholen. Dann geschah es: Vor einer scharfen Rechtskurve geriet ich beim Anbremsen ins Schleudern, kollidierte mit einem Konkurrenten und überschlug mich. Da war er also mein erster Radsturz. Nach kurzer Orientierungslosigkeit wimmelte ich die heraneilenden Streckenposten ab, setzte mich auf mein Rad und konnte glücklicherweise weiterfahren.

DSC_0712 Kein Schaden, nur Lenkerband und der Sattel hatten etwas abbekommen wie sich später herausstellte hatte ich fast unverschämtes Glück. Und im ersten Moment hatte ich auch keinerlei Schmerzen. Das entstandene Adrenalin konnte ich ziemlich gut in Vortrieb umwandeln. Schon am folgenden Anstieg konnte ich einen der vorbeigefahrenen Gegner wieder einholen. Auch Stephan konnte ich bald wieder hinter mir lassen. Der zweite Wechsel klappte problemlos. Auf den abschließenden 2,5 km lief ich das Rennen ohne große Probleme nach Hause.

Sehr überrascht war ich, als ich trotz meines Radsturzes bei der Siegerehrung als Sechster in der Jedermann-Wertung geehrt wurde. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Am Ende stehen drei Erkenntnisse:

  • Auf dem Rad muss ich mich nicht verstecken
  • Ich habe meine erste Multisportplatzierung erreicht
  • Die Laktatfreunde Mitteldeutschland sind geboren

Meine GPS-Daten:

Geiseltal-Duathlon – 6 km Lauf
Geiseltal-Duathlon – 22,5 km Rad
Geiseltal-Duathlon – 3 km Lauf

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Neuer Laufschuh: Nike Lunarracer 2

007 Auf der Suche nach einem neuen, noch leichterem Laufschuh bin ich endlich fündig geworden. Ich hatte schon länger ein Auge auf den Lunarracer von Nike geworfen. Nun ergänzt er wie erwartet ideal meinen Bestand (Nike Lunarglide, Nike Lunarglide 2, Nike Vomero). Nach den ersten Testläufen kann ich ein Fazit abgeben. Der Schuh ist wirklich federleicht, verfügt aber dennoch über angenehme Dämpfung.

Der Schuh ist nicht im Gelände oder schlechtem Pflaster zuhause, da zu Gunsten des Gewichtes der Gummianteil der Sohle stark reduziert ist. Er gehört auf die Tartanbahn oder auf den Asphalt. Bei mir wird der Schuh bei schnellen Läufen, Tempotraining und in Wettkämpfen zum Einsatz kommen. Ich habe den Schuh sehr günstig – wie schon Andere vorher – bei SP24.com erstanden.

Update

Ich habe den Schuh auf der Briefwaage gewogen. Er wiegt 184 Gramm. 

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Und plötzlich ist der Marathon da…

Senza-titolo-1 Mir kommt es so vor als wäre es gestern gewesen, als bis zum Marathon in Mailand noch vier Wochen Zeit waren. Doch heute sind es nur noch sechs Tage. In einer Woche ist alles geschafft. Oder vielleicht auch nicht. Um ehrlich zu sein fühle ich mich nicht optimal vorbereitet. Was mir in diesem Jahr vor allem fehlt ist das Tempo. Mit viel gutem Willen bekomme ich vier Intervalleinheiten zusammen.

Und dennoch steht in meinem Trainingstagebuch, dass ich in diesem Jahr schon knapp 500 km gelaufen bin. Gerade die langen Einheiten habe ich in diesem Jahr trainiert wie noch niemals zuvor. Ich zähle in 2011 allein acht lange Läufe über 28 km und mehr- der Längste über 35 km. Neben vielen Dienstreisen hat mich zuletzt auch meine Hüfte am Training gehindert. Seit der Generalprobe in Rheinfelden konnte ich nicht mehr schmerzfrei trainieren. Und dennoch bin ich sicher, dass ich auch meinen vierten Marathon finishen werde. Besonders freue ich mich darauf gemeinsam mit den Marathon-Neueinsteigern Carsten und Bruderherz Felix zu starten. Matthias kämpft wieder um eine Bestzeit. Und auch Basti wird uns als Tourist begleiten.

Nachdem ich beim letzten Marathon mit fast nagelneuen Schuhen an den Start gegangen bin, werde ich auch diesmal wieder etwas Neues probieren. Ich habe mir erstmals Kompressionssocken (cep) zugelegt, und werden mit diesen an den Start gehen. Wenn es kein totaler Reinfall wird werde ich an dieser Stelle von meinen Erfahrungen berichten. So oder so ihr werdet wissen ob es funktioniert hat.

Meine obligatorische Zielvorgabe gebe ich hier mit 3:20 – 3:30 an. Ich bin gespannt und werde es genießen.

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Halbmarathon in Rheinfelden

DSCN1317-(2)_ Im Rahmen eines Kurzurlaubes bei der Familie meines Bruders Felix in Solothurn in der Schweiz habe ich am Sonntag einen ersten Halbmarathon an der Deutsch-Schweizer-Grenze bestritten. Gemeinsam mit Felix habe ich mich also Sonntag morgen von Solothurn auf ins ca. 60 km entfernte Rheinfelden gemacht.

Nachdem wir das Startgeld schon bezahlt hatten, wären wir um ein Haar beide nicht gestartet. Während mich beim Einlaufen die linke Hüfte quälte, wurde Felix kurz vorm Startschuss schwarz vor Augen. Während er sich wenige Minuten vor Toresschluss noch für einen Schluck Wasser zum Auto aufmachte. Begab ich mich zum Start und entschied: “Wenn ich schon mal da bin, dann laufe ich soweit es geht”. Wenige Sekunden bevor es losging war auch Felix wieder bei mir. Wir reihten uns bei strahlendem Sonnenschein ins Feld ein und gingen bei moderatem Tempo am Ende des Feldes auf die Strecke. Bis Kilometer 10 steigerten wir in stillschweigendem Einvernehmen kontinuierlich unser Tempo.

Unbenannt-1__ Danach versuchten wir so gut es ging unser Tempo zu halten. Ab Kilometer fünf war meine Hüfte glücklicherweise schmerzfrei. Soweit ich mich erinnere wurden wir selbst aufgrund unserer Ausgangsposition gar nicht überholt. Was auch nicht zu erwarten war: Wir blieben bis zum letzten Kilometer zusammen und Felix konnte so seine Bestzeit auf 1:32:02 verbessern. Für mich standen am Ende 1:31:55 zu Buche. Aufgrund der Rennradetappe über den Solothurner Balmberg und dem kleinen Gelage am Vorabend bin ich sehr zufrieden mit der Zeit – auch wenn ich schon schneller war.

Ein Wort noch zur Veranstaltung

Der Lauf war sehr gut organisiert. Alle Offiziellen waren sehr freundlich und stets auskunftsbereit. Die Strecke umfasste zwei kleine und anschließend zwei große Runden auf flachem asphaltiertem Untergrund. Wie mir bereits früher aufgefallen ist herrscht bei Läufen dieser Teilnehmerzahl eine sehr hohe Leistungsdichte.

Meine GPS-Daten:

Rheinfelden Halbmarathon (1:31:55)

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Marathonverbereitung – Woche 4

In der abgelaufenen Woche konnte ich wieder uneingeschränkt trainieren. Besonders beim Schwimmtraining war ich in dieser Woche sehr effektiv. Erstmals konnte ich beim Kraularmtraining mit Pullbuoy meine 500 m Serien konstant unter 11 min schwimmen – zum Teil sehr deutlich. In der nächsten Woche gibts neues Schwimmtrainingsequipment. Das heißt ich werde mal meine Beine ins Schwimmtraining integrieren ;)

Fürs Tempotraining habe ich mich wieder auf die Laufbahn Heide Nord begeben, um dort nach Plan 3 X 3000 m zu absolvieren. Das lief ganz gut. Leider wurde ich im zweiten Intervall gestört. Ein Übungsleiter tauchte plötzlich aus der Nacht auf der Strecke auf und war der Meinung, dass man dort nicht laufen darf. Weder auf der Laufbahn in der Robert-Koch-Str. noch in Heide Nord hat mich bisher jemals jemand versucht am Training zu hindern. Auch nicht wenn dort regulär Vereinstraining stattfand. Nun ja, ich konnte den Übungsleiter überzeugen, dass ich Niemandem schade, wenn ich allein im Dunkeln Laufintervalle trainiere.

Am Sonntag startete die Heidelaufserie 2011 und ich habe den 15 km Wettkampf als Training für die zweite Tempoeinheit der Woche genutzt. Laut Plan galt es einen Tempolauf über 8 km in Halbmarathon Renntempo zu absolvieren. Letztendlich bin ich bei anspruchsvollem Geläuf ca. 12 km am Anschlag gelaufen. Das Tempo war zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung und unter den gegebenen Bedingungen nicht mein angestrebtes HMRT, aber zumindest der Pulsbereich war Okay. :)

Laufen: 31 km (2X)
Schwimmen: 5 km (2X)
Rad: -

Wettkampf: 15km – 180. Heidelauf, Halle (1:05:17/4:21 min/km)

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Start der Heidelaufserie 2011

Am Sonntag ist es wieder soweit: Der Startschuss zum ersten Lauf der Heidelaufserie 2011 fällt um 10:00 Uhr auf dem Dölauer Sportplatz. Nachdem ich das letzte Jahr mit dem Heidelauf 178 beendet habe, wird der 180. Heidelauf mein erster Wettkampf in 2011 sein. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen:

Die Gesamtwertung wird ab jetzt noch spannender:

Nach jedem einzelnen ÖSA-Heidelauf wird zusätzlich zu den jeweiligen Ergebnissen auch der aktuelle Zwischenstand der Gesamtwertung veröffentlicht. Damit kennt jeder Teilnehmer den aktuellen Vorsprung bzw. Rückstand zur Konkurrenz. Die in der Gesamtwertung führende Läuferin und der führende Läufer erhalten von uns zudem jeweils ein gelbes Trikot bzw. Singlet (wie es auch bei der "Tour de France" üblich ist).

Die Neuerungen finde ich spannend. Sie erhöhen auf jeden Fall den Anreiz auf eine regelmäßige Teilnahme.

Ich werde über 15 km starten und den Lauf als Tempoeinheit für Mailandvorbereitungen nutzen. Carsten und viele Freunde und Kollegen werden hoffentlich auch am Sonntag am Start sein. Also wir sehen uns!

Alle Lauftermine der ÖSA-Heidelaufserie 2011

  • 13.02.2011 – 180. ÖSA-Heidelauf
  • 03.04.2011 – 181. ÖSA-Heidelauf
  • 15.05.2011 – 182. ÖSA-Heidelauf
  • 26.06.2011 – 183. ÖSA-Heidelauf
  • 09.10.2011 – 184. ÖSA-Heidelauf
  • 06.11.2011 – 185. ÖSA-Heidelauf
  • 31.12.2011 – 186. ÖSA-Heidelauf / Silvesterlauf

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