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Marathon in Barcelona

Am Wochenende ist es endlich soweit: Der erste Wettkampf in diesem Jahr steht vor der Tür. Die Reise, in der wir Sightseeing und ein Sportevent miteinander verknüpfen wollen, führt uns in diesem Jahr nach Barcelona. Ich hatte 2007 schon einmal das Vergnügen nach Katalonien zu Reisen und freue mich besonders darauf in dieser wunderbaren Stadt dem Alltag in vielerlei Hinsicht zu entfliehen.

Seit einigen Jahren spielt der Barcelona-Marathon bei unserer Suche nach einem Frühjahrsmarathon eine Rolle. In diesem Jahr passt es; Felix und ich werden starten.

Mit meinen Vorbereitungen auf diesen Lauf bin ich nicht so recht zufrieden. Trainiert habe ich nach einem Trainingsplan von runners-world.de (Zielzeit: 3:30:00). Zuletzt haben mich vor Allem dienstliche Verpflichtungen im Zusammenspiel mit dem späten Wintereinbruch vom regelmäßigen Training abgehalten. Gefühlt habe ich die Vorgaben aus dem Plan etwa zu 70 % erfüllt. Dennoch habe ich seit vielen Monaten wieder qualitativ ordentliches Tempotraining absolviert.

Für die obligatorische Vorhersage meiner Zielzeit stehle ich mich dieses Mal aus der Verantwortung, indem ich das Trainingstool SportsTrack befrage. Ich habe meinen Halbmarathon-Testwettkampf von Anfang Februar im Programm geladen und mit Performance Preditor (PlugIn) meine Zielzeit ermitteln lassen.

Das Ergebnis ist durchaus realistisch wie ich finde:

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Per Anhalter auf dem Damenrad

“Das wichtigste Mentaltraining im Ausdauersport ist die Einhaltung eines komplexen Trainingsplanes. Wenn man bei Wind und Wetter seine planmäßigen Trainingseinheiten abspult, kann Dich im Wettkampf nichts überraschen”.

Ich glaube es war Bennie Lindberg, bei dem ich ‘s sinngemäß so gelesen habe.

Vor dem Lauf: Lars und JensNun, ich bin gerade in Vorbereitung auf meinen nächsten Marathon und wenn die Zeit es zulässt versuche ich eisern meinen mir selbst auferlegten Trainingsplan zu erfüllen. Für einen planmäßigen Halbmarathon Testwettkampf findet sich im Februar allerdings kein passender Wettkampf. Im Rahmen eines Trainingswettkampfes will ich also einen Halbmarathon simulieren. Dafür bietet sich die Goitzsche an. Eine Seerunde geht über 25 Kilometer. Zwei Kilometer Einlaufen, Halbmarathon-Testlauf, zwei Kilometer Auslaufen. Soweit der Plan. Mit Andreas und Lars, zwei befreundeten Sportlern, startete ich am Bitterfelder Leichtathletikstadion. Während Lars eine sehr ruhige zehn Kilometer Wendepunktstrecke angehen will, nimmt sich Andreas ebenfalls die Seerunde vor.

“Kann ich mich auf dieser Runde verlaufen?” Seine Frage, tue ich mit einem leichtfertigem Witz ab. Immer rechts halten rate ich ihm mit einem Grinsen (wir laufen die Runde im Uhrzeigersinn). Bereits nach wenigen Kilometern bin ICH es dann aber der sich verläuft. Ich biege zu früh ab und verlasse damit den Weg der Seerunde. Nach einem Umweg über fünf Kilometer finde ich zurück auf die planmäßige Strecke. Seit langer Zeit laufe ich wieder konstant unter 4:30 min/km im Schnitt. Im letzten Drittel der Strecke komme ich erneut vom Weg ab. Diesmal finde ich die Strecke nicht wieder. Einen Fluss, vor dem ich plötzlich stehe, durchwate ich ohne nachzudenken. Eiskaltes Wasser bei 3°C Außentemperatur. Als ich den Halbmarathon-Test erfolgreich beendet habe (1:35:40) führt mich dieser Weg in eine Sackgasse. Ich kehre um und durchwate den Fluss ein zweites Mal. Ich habe keine Ahnung mehr wo ich bin – mitten im Wald.

Bitterfelder Goitzsche

Ich biege wahllos mal links, mal rechts ab, denn ich kann mich gar nicht mehr konzentrieren. Ich habe mittlerweile 32 km auf der Uhr. Im Wald ist keine Mensch zu sehen und es herrscht völlige Stille. Ich habe keine Ahnung wo ich bin. Langsam mache ich mir Sorgen. Ich bin dehydriert und fürchte einen Hungerast, denn zum Frühstück hatte ich nur eine Banane. Ich habe weder Verpflegung noch ein Handy dabei. Da taucht vor mir eine Radfahrerin aus dem Wald auf. Ich halte sie an. Der nächste Ort ist zwar Bitterfeld- unser Ausgangsort – wie sie mir sagt, doch ich laufe in die entgegengesetzte Richtung. Ich muss umkehren. Es sind noch 30 min auf dem Rad sagt sie mir. Ich bin völlig fertig.

In meiner Verzweiflung frage ich die gute Frau, ob sie mich ein Stück auf Ihrem Gepäckträger mitnehmen würde. Das klingt jetzt im Nachhinein völlig verrückt, erscheint mir aber in diesem Moment sehr plausibel. “Wir können es gern versuchen” sagt sie mit einem breiten Lächeln. Ich steige auf. Die Muskeln schmerzen. Ich merke sofort, dass sie keine Luft auf dem Hinterreifen hat. Wir fahren auf der Felge. Nach einigen Hundert Meter gibt Sie mir ihr Handy, so kann ich die beiden Kollegen, die sicher schon lange auf mich warten informieren. Währenddessen verrät mir meine Radlerin mit ihrem breiten Grinsen, dass sie auch Läuferin sei. Ich solle mit ihrem Rad nachkommen, sie läuft schon mal vor. Während sie losläuft, rufe ich mein eigenes Handy im Auto an. Glücklicherweise nimmt Lars ab. Er bringt mich nun völlig aus dem Gleichgewicht. Er schwört Stein und Bein, dass er mich eben am Auto vorbeilaufen sah. “Das glaube ich nicht”, sage ich schwach. Ich war doch die ganze Zeit allein im Wald. Ganz sicher bin ich mir aber nicht mehr.

Vor dem Lauf: Lars und AndreasEine Verwechslung wie sich später herausstellt. Ich sage Lars er soll warten, ich komme. Dann steige ich auf das Damenrad ohne Luft im Hinterreifen und folge der nun laufenden Radlerin. Als ich sie einhole, ist sie außer Atem. Nun möchte sie sich auf den Gepäckträger setzen, während ich das Rad fahre. So machen wir es. Das muss ein Bild sein: Ich fahre abgekämpft auf einem Damenrad ohne Luft in den Reifen, eine Dame mit breitem Lächeln auf dem Gepäckträger. Nachdem ich mich ein wenig erholt habe und nun auch sicher wie ich zurück zum Auto komme, steige ich ab und laufe wieder. Meine Radlerin begleitet mich, immer noch mit einem breiten Lächeln, auf Ihrem Rad und wir unterhalten uns. Sie ist Schwimmeisterin in der Schwimmhalle zu Bitterfeld.

Sie kommt meinetwegen zu spät zur Arbeit stelle ich fest. Kein Problem sagt sie, die Kollegen sind nett. Sie hat im Wald einen Menschen ganz sicher vorm Hunger- und Kältetod gerettet schlage ich ihr als Entschuldigung vor. Sie lächelt nur. So legen wir gemeinsam die letzten Kilometer bis zum Auto zurück. Während Andreas schon seit 45 min da ist, wartet Lars schon seit 1,5 Stunden. Insgesamt habe ich wohl um die 38 Kilometer zurückgelegt. Vor dem Zorn von Andreas, der sich ebenfalls verlaufen und statt 25 ca. 30 Kilometer in den Beinen hat, hat mich nur mein eigenes schlimmeres Schicksal gerettet. Nach ein paar Minuten und einem alkoholfreiem Bier lachen wir auf der Heimfahrt gemeinsam über diese unglaubliche Geschichte. Aber ich schwöre: Genau so hat es sich zugetragen!

Was habe ich gelernt?

Keine laaaaangen Läufe: …

    • …In unbekanntem Gelände
    • …ohne Blick auf die Karte
    • …ohne Notverpflegung
    • …ohne Handy

Besseres Mentaltraining als ein Training, bei dem man nicht weiß wohin und wie weit es noch geht ist schwer zu planen :-) (frei nach Brett Sutton)

Die Menschheit ist noch nicht verloren, solange es so nette positive Leute wie diese Radlerin gibt. Danke fürs Retten!

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Halbmarathon in Rheinfelden

DSCN1317-(2)_ Im Rahmen eines Kurzurlaubes bei der Familie meines Bruders Felix in Solothurn in der Schweiz habe ich am Sonntag einen ersten Halbmarathon an der Deutsch-Schweizer-Grenze bestritten. Gemeinsam mit Felix habe ich mich also Sonntag morgen von Solothurn auf ins ca. 60 km entfernte Rheinfelden gemacht.

Nachdem wir das Startgeld schon bezahlt hatten, wären wir um ein Haar beide nicht gestartet. Während mich beim Einlaufen die linke Hüfte quälte, wurde Felix kurz vorm Startschuss schwarz vor Augen. Während er sich wenige Minuten vor Toresschluss noch für einen Schluck Wasser zum Auto aufmachte. Begab ich mich zum Start und entschied: “Wenn ich schon mal da bin, dann laufe ich soweit es geht”. Wenige Sekunden bevor es losging war auch Felix wieder bei mir. Wir reihten uns bei strahlendem Sonnenschein ins Feld ein und gingen bei moderatem Tempo am Ende des Feldes auf die Strecke. Bis Kilometer 10 steigerten wir in stillschweigendem Einvernehmen kontinuierlich unser Tempo.

Unbenannt-1__ Danach versuchten wir so gut es ging unser Tempo zu halten. Ab Kilometer fünf war meine Hüfte glücklicherweise schmerzfrei. Soweit ich mich erinnere wurden wir selbst aufgrund unserer Ausgangsposition gar nicht überholt. Was auch nicht zu erwarten war: Wir blieben bis zum letzten Kilometer zusammen und Felix konnte so seine Bestzeit auf 1:32:02 verbessern. Für mich standen am Ende 1:31:55 zu Buche. Aufgrund der Rennradetappe über den Solothurner Balmberg und dem kleinen Gelage am Vorabend bin ich sehr zufrieden mit der Zeit – auch wenn ich schon schneller war.

Ein Wort noch zur Veranstaltung

Der Lauf war sehr gut organisiert. Alle Offiziellen waren sehr freundlich und stets auskunftsbereit. Die Strecke umfasste zwei kleine und anschließend zwei große Runden auf flachem asphaltiertem Untergrund. Wie mir bereits früher aufgefallen ist herrscht bei Läufen dieser Teilnehmerzahl eine sehr hohe Leistungsdichte.

Meine GPS-Daten:

Rheinfelden Halbmarathon (1:31:55)

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Marathonverbereitung – Woche 4

In der abgelaufenen Woche konnte ich wieder uneingeschränkt trainieren. Besonders beim Schwimmtraining war ich in dieser Woche sehr effektiv. Erstmals konnte ich beim Kraularmtraining mit Pullbuoy meine 500 m Serien konstant unter 11 min schwimmen – zum Teil sehr deutlich. In der nächsten Woche gibts neues Schwimmtrainingsequipment. Das heißt ich werde mal meine Beine ins Schwimmtraining integrieren ;)

Fürs Tempotraining habe ich mich wieder auf die Laufbahn Heide Nord begeben, um dort nach Plan 3 X 3000 m zu absolvieren. Das lief ganz gut. Leider wurde ich im zweiten Intervall gestört. Ein Übungsleiter tauchte plötzlich aus der Nacht auf der Strecke auf und war der Meinung, dass man dort nicht laufen darf. Weder auf der Laufbahn in der Robert-Koch-Str. noch in Heide Nord hat mich bisher jemals jemand versucht am Training zu hindern. Auch nicht wenn dort regulär Vereinstraining stattfand. Nun ja, ich konnte den Übungsleiter überzeugen, dass ich Niemandem schade, wenn ich allein im Dunkeln Laufintervalle trainiere.

Am Sonntag startete die Heidelaufserie 2011 und ich habe den 15 km Wettkampf als Training für die zweite Tempoeinheit der Woche genutzt. Laut Plan galt es einen Tempolauf über 8 km in Halbmarathon Renntempo zu absolvieren. Letztendlich bin ich bei anspruchsvollem Geläuf ca. 12 km am Anschlag gelaufen. Das Tempo war zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung und unter den gegebenen Bedingungen nicht mein angestrebtes HMRT, aber zumindest der Pulsbereich war Okay. :)

Laufen: 31 km (2X)
Schwimmen: 5 km (2X)
Rad: -

Wettkampf: 15km – 180. Heidelauf, Halle (1:05:17/4:21 min/km)

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Start der Heidelaufserie 2011

Am Sonntag ist es wieder soweit: Der Startschuss zum ersten Lauf der Heidelaufserie 2011 fällt um 10:00 Uhr auf dem Dölauer Sportplatz. Nachdem ich das letzte Jahr mit dem Heidelauf 178 beendet habe, wird der 180. Heidelauf mein erster Wettkampf in 2011 sein. In diesem Jahr haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen:

Die Gesamtwertung wird ab jetzt noch spannender:

Nach jedem einzelnen ÖSA-Heidelauf wird zusätzlich zu den jeweiligen Ergebnissen auch der aktuelle Zwischenstand der Gesamtwertung veröffentlicht. Damit kennt jeder Teilnehmer den aktuellen Vorsprung bzw. Rückstand zur Konkurrenz. Die in der Gesamtwertung führende Läuferin und der führende Läufer erhalten von uns zudem jeweils ein gelbes Trikot bzw. Singlet (wie es auch bei der "Tour de France" üblich ist).

Die Neuerungen finde ich spannend. Sie erhöhen auf jeden Fall den Anreiz auf eine regelmäßige Teilnahme.

Ich werde über 15 km starten und den Lauf als Tempoeinheit für Mailandvorbereitungen nutzen. Carsten und viele Freunde und Kollegen werden hoffentlich auch am Sonntag am Start sein. Also wir sehen uns!

Alle Lauftermine der ÖSA-Heidelaufserie 2011

  • 13.02.2011 – 180. ÖSA-Heidelauf
  • 03.04.2011 – 181. ÖSA-Heidelauf
  • 15.05.2011 – 182. ÖSA-Heidelauf
  • 26.06.2011 – 183. ÖSA-Heidelauf
  • 09.10.2011 – 184. ÖSA-Heidelauf
  • 06.11.2011 – 185. ÖSA-Heidelauf
  • 31.12.2011 – 186. ÖSA-Heidelauf / Silvesterlauf

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Marathonvorbereitung – Woche 3

Die dritte Woche war keine gute Woche. Eine kleine Erkältung hat mich den überwiegenden Teil der Woche am Training gehindert. Einzig einen langen Lauf am Samstag auf meiner Lieblingsstrecke am Süßen See, eine Schwimmeinheit und einen zügigen Dauerlauf konnte ich durchführen. Auf die Rolle habe ich es in dieser Woche gar nicht geschafft. Also keine gute Woche: Kein Tempotraining, kein Rollentraining und auch kein Foto. Ich hoffe in der nächsten Woch bin ich wieder einsatzfähig.

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Marathonvorbereitung – Woche 2

woche2 Nachdem nun die zweite Woche hinter mir liegt bin ich zunehmend optimistischer. Beim zweiten Tempotraining des Jahres konnte das letzte von acht 800 m Intervallen in 3:01 min abschließen. Bis zur Laufbahn auf dem ehemaligen Kasernengelände in Heide Nord sind es 2,9 km – die ideale Entfernung fürs Ein- und Auslaufen. Den langen Lauf habe ich gemeinsam mit unserer abermals gewachsenen Laufgruppe um den Cospudener See bei Leipzig absolviert (diesmal 30 km).

Zudem konnte ich in dieser Woche zweimal unsere Schwimmzeiten wahrnehmen. Während mir in der Freistilgruppe diverse Quälübungen (4 X 50 m Kraulbeine) auferlegt wurden, habe ich mich im freien Training selbst gequält: Eine Stunde Kraularme mit Pullbuoy. Ein guter Ausgleich für die richtig langen Läufe.

Das Rollentraining ist in dieser Woche etwas zu kurz gekommen. Bei steigenden Laufumfängen ist es für mich momentan schwierig mich für das stupide Training zu motivieren. Mal sehen wie ich dieses Problem in den Griff bekomme.

Laufen: 62 km (4X)
Schwimmen: 3,7 km (2X)
Rad: 0:45 h (1X Rolle)

Foto: Matthias

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Marathonvorbereitung – Woche 1

woche_1Die erste Trainingswoche liegt nun hinter mir und ich möchte hier im Blog meine Trainingsfortschritte dokumentieren. Da ich mich neben dem Marathon vor allem für meine erste Halbdistanz vorbereite, habe ich mir vorgenommen aus meinem Trainingsplan hauptsächlich die Tempoeinheiten und die langen Läufe durchzuführen. Die übrigen Workouts werde ich durch Schwimm- und Radtraining (momentan Rollentraining) ersetzen.

Neben einem lockeren 40-Minuten-Lauf, konnte ich das erste Tempotraining des Jahres auf einer Tartanbahn durchführen. Die sechs 1000 m Intervalle bin ich im 10 km Renntempo gelaufen (4:12 bis 3:59 min). Dafür, dass ich seit knapp drei Monaten kein Tempo mehr trainiert habe, hatte ich ein überraschend gutes Laufgefühl. Auch der lange Lauf – bereits mein dritter in diesem Jahr – war sehr angenehm. Ich konnte bei Sonnenschein mit großer Unterstützung auf die Doppelrunde um den Süßen See gehen. Insgesamt zählte unsere Laufgruppe sieben Teilnehmer. Das hat wirklich Spaß gemacht. Wer sich anschließen möchte ist gern gesehen.

Laufen: 49 km (3X)
Schwimmen: 2 km (1X)
Rad: 1 h (1X Rolle)

Foto: Matthias

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Restart

Carsten, Matthias und Jens am Süßen See Ein dampfendes Langosch dazu ein würziger Glühwein und als Nachtisch leckere Kräbbelchen auf dem Weihnachtsmarkt… klingt verlockend? Zugegeben ja, aber das gehört vorerst der Vergangenheit an. Von nun an heißt es wieder offiziell einen Wettkampf nach Trainingsplan vorzubereiten.

Gemeinsam mit Carsten, Felix und Matthias habe ich die Trainingsarbeit für den ersten Marathon des Jahres (April 2011, Mailand) aufgenommen. Der Dezember und der Jahreswechsel hatten mich veranlasst schon etwas “vorzutrainieren”. Mit etwa 103 Trainingskilometern in 2011 starte ich in die geplante Saisonvorbereitung. Leider wird es dem ambitioniertem Hobbysportler in diesen Tagen nicht immer leicht gemacht. Der vergangene Sonntag, wo ich bei strahlendem Sonnenschein meinen langen Lauf auf meiner Lieblieblingsstrecke am Süßen See regelrecht genießen konnte bildet da eine Ausnahme. In den Einheiten zuvor kam teilweise Frust auf. Meine Trainingsstrecken an der Saale beansprucht momentan das Hochwasser für sich. Die Alternativstrecken waren noch von dicken Eisschichten oder Tauwasser bedeckt. Bleiben nur Stadtläufe auf Fußwegen.

Dennoch bin ich sehr motiviert und freue mich auf Mailand. Die erste Belastungsprobe für meine Motivation habe ich heute bereits bestanden: Sechs 1000 m Intervalle habe ich recht ordentlich absolvieren können.

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2011 – Neues Jahr, neue Herausforderungen

Der Kater des Jahreswechsels ist überstanden. Die unzähligen Sünden der letzten Wochen ziehen an meinen Körper. Die ersten Laufkilometer im neuen Jahr sind wieder einmal nicht einfach. Die Gravitation ist nicht mein Kumpel. Der Zustand der Laufstrecken ebenfalls nicht. Meine Marathonpace von 4:30 min/km (Prag 2010) ist momentan so weit weg wie der Sommer. Und doch weiß ich, dass ich in wenigen Wochen wieder topfit bin. Die Auszeit zum Jahreswechsel ist auch nötig um sich zu erholen, sich auf neue Belastungen vorzubereiten. Vor allem mental. Es stehen viele spannende Herausforderungen an 2011.

Zunächst einmal werde ich in wenigen Tagen mit dem Training für den ersten Marathon 2011 in Mailand beginnen. Das wird bestimmt ein großer Spaß, denn neben den Debütanten Carsten und meinem Bruder Felix wird auch Matthias wieder um eine neue Bestzeit kämpfen. Weiterhin sind einige Kollegen als "Touristen" mit von der Party. Weitere Teilnehmer erwünscht.

Im Juni werde ich meine erste Halbdistanz im Triathlon in Angriff nehmen. Dafür werden ich gemeinsam mit Carsten in Moritzburg an den Start gehen. Jens, mit dem ich nach dem letzten Mitteldeutschen Marathon das Zielbier genießen konnte wird sich hier der großen Herausforderung, der Langdistanz, stellen. Ich drücke ihm die Daumen, dass er als Eisenmann daraus hervorgeht.

Im Oktober solle ein weiterer Marathon folgen. Hier ist momentan Mallorca der Favorit. Den Lauf könnte man gut mit einem Sommerurlaub verbinden.

Die passende Motivation für die harte Vorbereitung habe ich bei YouTube gefunden. Vor allem für Firsttimer interessant. The Spirit of Marathon:

Ich als Wiederholungstäter weiß ja schon, dass es vor Allem weh tut :)

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