Archiv für August 2010

Gaensefurther Schlossbrunnen Triathlon

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Bei durchwachsenem Wetter stand am Samstag der zweite Triathlon in diesem Jahr in Löderburg (bei Staßfurt) an. Ich war wieder gemeinsam mit Carsten unterwegs und diesmal hatten wir kräftig Unterstützung dabei.

Anders als bei meinem Debüt, hatten wir beide diesmal unsere Ausrüstung beisammen und auch genügend Zeit für die Vorbereitungen. Auch die Wettkampfbesprechung. Wie eingangs erwähnt war das Wetter durchwachsen und es gingen hin und wieder kurze Regenschauer nieder. Das hat mich aber gar nicht beeinträchtigt. Start war pünktlich 13:00 Uhr.

Da kommenden Sonntag der nächste Marathon in Halle stattfindet, hatte ich den Trainingsfokus auf dem Laufen und auf der Ausdauer.

2010-08-28-4_klTrotzdem bin ich in der Vorbereitung viele Kompromisse eingegangen. Vor Allem Schwimmtraining kam ziemlich kurz. Also habe ich mich wieder Am Rand aufgestellt, um dem großen Gedränge aus dem Weg zu gehen. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass es diesmal im Wasser ziemlich rau zuging. Speziell an der ersten Boje war Überlebenskampf angesagt.

Mein Eindruck wurde auch durch Carstens Erlebnisse bestätigt. Er musste schwer einstecken, so dass wir – obwohl er der deutlich bessere Schwimmer ist – gemeinsam aus dem Wasser kamen (10:54 min, 69. Platz von 139).

2010-08-28-6_kl Auf dem Rad hatten diesmal alle schwer zu kämpfen. Zum nicht ganz so einfachen Höhenprofil kam heftiger Gegenwind. Hier konnte ich mich diesmal sehr gut verausgaben. Ich kann mich nicht erinnern auf dem Rad schon einmal knapp 170 bpm Durchschnittspuls erreicht zu haben. Für die 24 km benötigte ich gut 47:00 min.

Auf der Laufstrecke konnte ich diesmal keine Topleistung abliefern. Dennoch kann ich mit 4:09 min/km leben.

Nun nach meiner zweiten erfolgreichen Teilnahme an einem Triathlon weiß ich nun, dass ich im nächsten Jahr den Fokus auf diese Sportart legen werde. Jetzt muss ich mich nur noch um vernünftige Ausrüstung kümmern. Das wird teuer…

Apropos teuer: Die Stargebühr am Samstag betrug nicht mehr als 5,- EUR. Dafür gabs sogar ein Finisher T-Shirt. Unschlagbar.

Die Daten vom Garmin Forerunner 310XT:

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Marathon in Prag

2010_05_prag_2 Der nächste Marathonwettbewerb rückt langsam in greifbare Nähe. Das Training ist im Gange. Ein guter Zeitpunkt den letzten Marathon noch einmal Revue passieren zu lassen. Im Mai war ich zum Marathonlauf in Prag, mein schnellster bisher. Der liegt zwar schon wieder eine ganze Weile zurück, dennoch möchte ich dieses für mich bedeutende Ereignis nicht unerwähnt lassen.

In Prag sollte die neue Bestzeit über die Königsdistanz für Ausdauersportler errungen werden. Dafür habe ich mit hohem Aufwand viele Trainingseinheiten absolviert. Seit Dezember 2009 bin ich glücklicher Besitzer eines Garmin Forerunner 310XT, mit dem ich jede Trainingseinheit dokumentiere. So ist es mir ein Leichtes mit wenigen Klicks den Umfang des Trainings für diesen Wettkampf zu summieren:

Trotz des schneereichen Winters habe ich insgesamt 72 Laufeinheiten absolviert und dabei ca. 850 Trainingskilometer zurückgelegt. Dafür habe ich ca. 78 Stunden trainiert.

Dem Lauf habe ich schon mindestens vier Wochen entgegengefiebert, so dass ich am Vortag des Wettkampfes kaum einen anderen Gedanken fassen konnte. Alles drehte sich um Marschtabellen, Verpflegungsstrategie und die richtige Kleidung.

2010_05_prag Der Wettkampf

Die ersten 10 km ging ich – wie geplant – mit 4:30 min/km an, um anschließend das Tempo je nach Tagesform nach oben oder unten anzupassen. Tatsächlich wurde ich zwischen Kilometer 10 und 25 schneller. Meine Kilometerzeiten lagen zwischen 4:15 und 4:25 min/km. Auf der Halbmarathonmarkierung lautete meine Zwischenzeit 1:32:00. Ich war noch frisch und dachte kurz über die magische Drei-Stunden-Grenze nach. Aber von dem Gedanken musste ich mich sehr schnell verabschieden. Wie auch beim Marathondebüt in Dresden (Dresden, 18.10.2009) verschonte mich der „Mann-mit-dem-Hammer“. Stattdessen drohte mir die Krampfgefahr diesmal schon ab Kilometer 32. Ich musste meinen Laufstil deutlich ändern, schaffte es aber einen echten Krampf bis zum Ende zu vermeiden. [Hat jemand einen guten Tipp wie ich der Krampfgefahr (bei mir immer hinterer Oberschenkel) begegne?] Die letzten vier Kilometer lief ich wie in Trance. Am Ende war ich sehr zufrieden mit meiner Zeit von 3:10:08.

Die Stadt ist wunderbar: Schöne Stadt, schöner Fluss, schöne Menschen und hervorragende Küche. Dieses Konzept hat meiner Meinung nach großes Potenzial: Eine interessante europäische Großstadt und eine große sportliche Herausforderung. Ich denke das lässt sich ausbauen.

Jetzt freue ich mich auf den ersten Marathon vor der Haustür.

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Alpencross 2010

Neben meiner jüngsten Leidenschaft für den Triathlon, habe für dieses Jahr ein weiteres Ziel definiert: Mit dem Mountainbike über die Alpen. Seit meiner MTB-Erfahrung am Gardasee 2007, schwebt diese Idee in meinem Kopf.

Gemeinsam mit Matthias, habe ich nun aus dieser vagen Vorstellung etwas Konkretes gemacht. Am 5. September steht der erste Heimatmarathon an – der erste Marathon den ich in meiner Heimatstadt Halle laufen werde. Nach einigen Tagen Pause soll es in die Alpen gehen. So lautete der grobe Plan. Nun rückt der September näher und es ist an der Zeit die Ausrüstung zusammen zu stellen. Im Internet findet man zahlreiche Empfehlungen, sogenannte Packlisten, mit den erforderlichen Utensilien.

Wie mir schnell klar wurde, sollte man die Kosten für vernünftige Ausrüstung nicht unterschätzen. Zumindest Rucksack, Regenbekleidung und MTB-Schuhwerk habe ich nun beisammen. Bei der Regenbekleidung bin ich den Empfehlungen gefolgt und habe die Eigenschaften leicht und platzsparend bevorzugt. Mal sehen wie sie sich in der Praxis bewährt.

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